Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus
Öffentliche Veranstaltungen
Stiftgasse 8 1070 Wien 01 523 64 75 amerlinghaus@inode.at www.amerlinghaus.at
Info-Büroöffnungszeiten: Werktags Mo bis Fr 14:00 bis 20:00 | Aktives Zentrum 01 523 40 09 oder 0676 410 70 15
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Öffentliche Veranstaltungen

Juni | Juli 2017


Mo 12. Juni 20 h
WILDE WORTE mit Ruth Aspöck


Sa 17. Juni 20 h
Open Stage: STUTHE-Quickie #48


Mo 19. Juni 19 h
Rechtshilfetreffen der Bettellobby Wien


Do 22. Juni 19 h
Infoabend & Diskussion: Indien kämpft!


Fr 23. Juni 19 h
Theatralischer „Museums“-Parcours:
Willkommen in meinem Prekariat


Di 27. Juni 19h
Diskussion im Hof: Utopia des Dazwischen #2 -
"Vor allem brauchen wir aber den langen Atem!"*


Fr 14. Juli 20 h
WohnzimmerTag 1:
"JO & JO & JO & Das Fröhliche Wohnzimmer"


Sa 17. Juni 20 h
Theater & Kleinkunst
STUTHE-Quickie #48
Deine Open Stage.

Komm vorbei.
Du bekommst 15min Bühnenzeit.
Theater, Performance, Tanz, Musik, Lesung, Improvisationen, kurz: alle Arten von Live-Kunst sind willkommen!
Anmeldung schon jetzt und bis 24 Stunden vor Beginn an quickie@stuthe.com.
http://stuthe.com/quickie.html

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Mo 19. Juni 19 h
Rechtshilfetreffen der BettelLobbyWien
BETTELN IST ERLAUBT.

Seit 2013 gibt es einmal monatlich ein Rechtshilfetreffen für BettlerInnen und StraßenzeitungsverkäuferInnen im Amerlinghaus Wien. Wir haben bisher bereits hundert Strafverfügungen wegen Bettelns beeinsprucht, 80% der Einsprüche wurde bislang statt gegeben!
Eingeladen sind BettlerInnen und UnterstützerInnen.
Bitte alle Unterlagen zu den Strafen zum Rechtshilfetreffen mitnehmen. Wir sprechen auch Bulgarisch und Rumänisch, auf Anfrage auch Ungarisch. Es gibt Kinderbetreuung und auch einen kleinen Imbiss und Plauderei.
Unsere Rechthilfenummer: 0660 3959747
https://www.bettellobby.at/blog/wien/

 

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Do 22. Juni 19 h
Infoabend & Diskussion
Indien kämpft!

Indien wird immer wieder als die „größte Demokratie der Welt“ bezeichnet. Die Realität sieht aber anders aus. In dieser „größten Demokratie“ leben ein drittel der ärmsten Menschen weltweit, viele davon ohne irgendwelche demokratischen Rechte, da sie zu den untersten Kasten zählen, oder sogar völlig vom Kastensystem ausgeschlossen sind.
Durch großflächigen Landraub von Großkonzernen wie Monsanto kommt es zu tausenden Selbstmorden von armen BäuerInnen. Kleidung die in europäischen Kaufhäusern zum Spottpreis verkauft wird, sind mit dem Blut der entrechteten ArbeiterInnen bezahlt. Ganze Landstriche sind verseucht, weil Chemiekonzerne die indischen Flüsse als Abwasser für den Westen benutzen.
Gegen Zustände die Vergewaltigungen „normal“ und sogar „ehrenhaft“ machen, wehrten sich Millionen Frauen und gehen immer wieder auf die Straße gegen brutale Unterdrückung und Vergewaltigungen. Die ArbeiterInnen der Textil- und Automobilindustrie halten nicht still, sondern organisierten zweimal in Folge den größten Streik der bisherigen Geschichte, mit jeweils ca. 180 Millionen Teilnehmern. Tausende Bauern schließen sich zusammen um sich ihr Land nicht einfach so stehlen zu lassen.
Das indische Volk gibt sich nicht weiter zufrieden mit der schreienden Unterdrückung, es steht zusammen und ruft: „Genug mit der Ausbeutung!“.
Die Widerstandsbewegungen in Indien umfassen mehr Menschen als einzelne europäische Länder Einwohner haben. Wir wollen uns diesen Bewegungen widmen und im Rahmen der internationalen Solidarität über ihre Entwicklung und Perspektiven informieren.
Antiimperialistische Koordination (AIK)
Antifaschistische Aktion – Infoblatt (AfA)

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Fr 23. Juni 19 h
Theatralischer „Museums“ - Parcours
Willkommen in meinem Prekariat

Du betrittst ein Museum, mehr eigentlich eine Wohnung. Aber wir stellen nichts aus, komm einfach rein. Da stehen Couchen und Schränke, ein paar alte Lampenschirme, Geschirr. Was hat das mit prekär zu tun? Hör genau hin. Und zwischen den Möbeln Menschen. Und zwischen den Menschen Besitz. Und wo sitzt du? Was besitzt du? Ach scheiß drauf.
Wer hat welchen Status und warum hat das eigentlich immer etwas mit Besitzen zu tun?
Und wozu das Ganze? Hier performen Frauen*, Lesben*, Trans*-Personen, die aus unterschiedlichen Perspektiven prekäre Lebensrealitäten beleuchten und mit ihren Geschichten und Erfahrungen gemeinsam Sichtbarkeiten gestalten. Theater wird meist mit hochkulturellen Stereotypen in Verbindung gebracht, es muss aber für alle zugänglich sein. Und nicht nur das, alle müssen Platz haben. Platz besitzen. Besetzen.
Du bist eingeladen am 23. Juni 2017 ins Amerlinghaus Wien zu kommen und einmal weniger zu sitzen, schau hin und nicht nur drauf.
Machs dir nicht zu bequem.
https://wilkommeninmeinemprekariat.wordpress.com/das-projekt/

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Di 27. Juni 19 h
Diskussion im Hof
Utopia des Dazwischen #2 - "Vor allem brauchen wir aber den langen Atem!"*

Räume der freien und autonomen Szene füllen ständig Lücken des soziokulturellen Angebots der Stadt. Eine Stadt für alle braucht diese Räume, soziokulturelle Begegnungsorte, Orte der Aktivität und Auseinandersetzung.
Gleichzeitig mangelt es strukturell an finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die den Erhalt dieser Räume sichern – und erleichtern. Der Druck externer Strukturen beeinflusst interne Organisationsprozesse. Die von außen auferlegte Prekarität wirkt nach innen. Wenn die Gedanken rund ums Geld Überhand nehmen, fehlen Ressourcen für wichtige interne Organisationsprozesse.
Daher gilt es proaktiv in Stadtentwicklung mitzuwirken, die wesentlichen Momente und Akteur*inenn zu kennen, um (Frei)Räume langfristig zu erhalten.
Wir wollen der Frage nachgehen, welche Ausverhandlungen zu Raumnutzung und Stadtentwicklung es braucht. Wann, wo und mit wem muss verhandelt werden - welche Finanzierungsmodelle gibt es? Wie entwickeln sich interne Strukturen über die Zeit und was sind die externen Rahmenbedingungen?
Für eine Perspektiven zugunsten einer anderen Stadt- und Kulturarbeit geht es um das Darstellen von Alternativen. Neben der ständigen Bewältigung der Alltagsanforderungen gilt es Ziele zu formulieren und durch Allianzbildung und Austausch Pläne zu schmieden. Wie können wir weiterer Gefährdung und Schließung von Kulturräumen entgegen treten, bestehende Kulturräume unter nachhaltigen Bedingungen erhalten und neue erschließen? Die Optionen Langfristigkeit zu sichern reichen von solidarischer Finanzierung und Modellen wie dem Mietshäusersyndikat und Habitat über Finanzierung von öffentlicher Hand, neue Kulturpläne, langfristige Modelle von Leerstandsnutzung, Verankerung von Kulturräumen in städtebaulichen Plänen. Auf welche Ressourcen kann der Verein/die Gruppe/die Initiative zurückgreifen um Verhandlungen durchzukämpfen? Der soziokulturelle Wert von Initiativen und Räumen für die Stadt(teile) muss deutlich werden und in Perspektiven für Stadtentwicklung verankert sein.
Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie sich Räume und Initiativen intern so organisieren können, dass sie langfristig leben – sich immer wieder in ihren Ansprüchen re-definieren?
Temporalität kann nicht abgeschafft werden, ohne Etablierung herzustellen. Wesentlich ist dabei die Frage, wie Räume in einer langfristigen Perspektive offene Räume bleiben können, wie Tätigkeiten und Beteiligte immer wieder neu entstehen und wachsen können.

Moderation:
Magdalena Augustin
Diskutant*innen:
Alexander Nikolic – boem*
Claudia Totschnig – Kulturzentrum Amerlinghaus
Martin Wagner – Fluc
Sam Osborn – TürkisRosaLillaVilla
Sebastian Tomek – Arena
Ute Fragner – WUK

Utopia des Dazwischen ist eine Kooperation von:
IG Kultur Wien, Kulturzentrum Amerlinghaus, mo.ë und ÖGFA

* Zitat Dieter Schrage, Thesenpapier im Kontext der Kritischen Politischen Offensive (KriPo)

https://www.facebook.com/events/1353712704716783
http://www.igkulturwien.net/projekte/utopia-des-dazwischen-veranstaltungsreihe

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Fr 14. Juli 20 h
Lesung
WohnzimmerTag 1
"JO & JO & JO & Das Fröhliche Wohnzimmer"

JOFO zeigt Filme,
JONOPONO singt Lieder,
JOPA liest Texte
& DFW präsentiert.
http://www.dfw.at

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