Im November 2011 konnten wir weder Gehälter noch Rechnungen zahlen. Mahn- und Exekutionsklagen trudelten ein. Kurzzeitig fand der Betrieb des Infobüros bei Kerzenlicht statt. Massensolidaritätsmails wurden an die zuständigen Stadtpolitiker*innen geschickt. Die gemeinsame Mobilisierung von Vorstand, Hausgruppen, Mitarbeiterinnen und Unterstützer*innen war beeindruckend. Bereits nach Ankündigung der Demo wurde im Gemeinderat mit den Stimmen der SP und der Grünen eine Subvention beschlossen, die das Amerlinghaus nicht zugrunde lassen gehen sollte. Die Demo am 29.11.2011 durch den 7. Bezirk zum Rathaus fand dennoch statt und wurde dankenswerterweise vom mittlerweile leider verstorbenen Radiomacher Herbie Lötsch dokumentiert.
doku: solidaritaetsdemo – fuer den erhalt des amerlinghaus in wien
