
Wir ändern die gewohnte Blickrichtung zwischen „oben“ und „unten“, nehmen biografische Momente her und schreiben (erfinden auch) kurze Geschichten, in denen bürgerliche Normen konterkariert werden. Eine Kindheit mit viel Gstettn und viel Freiheit kann ja tatsächlich lustvoller sein als eine wohlbehütete, Alltagskultur mehr bedeuten als Opernbesuche, ökonomische Benachteiligung muss keinesfalls soziale Defizite nach sich ziehen …
Wir wollen auch sprachliche Verfälschungen ausleuchten – frei nach Christine Nöstlinger, die fragte, was ist denn einfach an dem so genannten einfachen Leben, wenn das Einkommen nicht für den ganzen Monat reicht?
Und erinnert euch: Es war einmal von Arbeiter:innenkultur die Rede!