Info- & Soliabend

FR, 10.11.2023 17:00 Uhr

Guatemala auf dem Weg zu einem neuen Frühling?

Gespräche über den politischen Frühling in Guatemala

Gespräch mit guatemaltekischen Menschenrechtsverteidiger:innen vom Menschenrechtsbüro des Erzbistums von Guatemala-Stadt (ODHAG) und der Fundación Tierra Nuestra, in spanischer Sprache.

Tausende Guatemaltek:innen feierten am Abend des 20. August auf den Straßen den klaren Sieg von Bernardo Arévalo in der Stichwahl um die künftige Präsidentschaft des Landes. Auf dem Weg bis zur planmäßigen Amtseinführung am 14. Jänner 2024 wird er noch das eine oder andere politische und juristische Manöver der an den Urnen geschlagenen korrupten traditionellen Eliten überstehen müssen. Wie die illegale Beschlagnahme von Wahlunterlagen Ende September zeigte, ist die Gefahr eines Putsches von rechts nicht gebannt.

Trotz dieser Angriffe lebt die Hoffnung auf einen neuen politischen Frühling in Guatemala, die Arévalo mit seiner Kampfansage an den „Pakt der Korrupten“ verkörpert. Der Arbeit der Menschenrechtsverteidiger:innen kommt bei der Verteidigung von Rechtsstaat und Demokratie eine zentrale Rolle zu. Doch auch nach Arévalos Wahlsieg halten die Versuche, sie einzuschüchtern, zu verfolgen, zu kriminalisieren oder sie ins Exil zu drängen praktisch unvermindert an.

Veranstaltet von der Guatemala-Solidarität Österreich

https://www.guatemala.at/