
Zu aktuellen Themen, die uns beschäftigen und beunruhigen, spielen wir Szenen, präsentieren Texte und laden das Publikum ein mit uns gemeinsam lustvoll zu interpretieren.
Im Zeitungstheater stellen wir bereits veröffentlichte Texte in einem neuen Kontext dar oder montieren unterschiedliche Texte zu neuen. So ermöglichen wir differenzierte Wahrnehmungen zu Artikeln und literarischen Texten. Als Methoden setzen wir unterschiedliche Darstellungen und musikalische Interpretationen ein.
Jede Präsentation schließt mit Improvisationen zu aktuellen Texten des Jahres 2023 ab. Hier ist das Publikum eingeladen, Texte auszuwählen. Im Theater der Unterdrückten partizipieren die Zuseher*innen (Spect-actors) an der Entwicklung der Szenen.
Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal
Forum- und Zeitungstheater sind Methoden des Theaters der Unterdrückten, welches Augusto Boal entwickelt hat und die in der gesamten Welt angewendet werden. Die UNESCO hat das Theater der Unterdrückten als Method of social change anerkannt.
„Soziale Veränderung zu einer Gesellschaft, in der jeder Mensch das gleiche Recht auf Zugang zu Bildung, Entwicklung, medizinischer Versorgung, Wohnraum und Teilhabe besitzt,braucht die Demaskierung der Herrschaftsverhältnisse.“
Kollektivtheater Wien spielt seit 1994 Theater der Unterdrückten.
Wir experimentieren mit Straflentheater, Zeitungstheater und Forumtheater. Seit 2018 beteiligen wir uns an der europäischen Theaternacht. Wir engagieren uns für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch das gleiche Recht auf Zugang zu Bildung, Entwicklung, medizinischer Versorgung, Wohnraum und Teilhabe besitzt.
Derzeit besteht das kollektivtheater wien aus sieben Mitspieler*innen. Die Zahl der Akteur*innen hängt von der Produktion ab.
Freie Spende
Kontakt & Reservierungen: kollektivtheater@verweigert.at