Ein Kind im texanischen Niemandsland auszusetzen damit es ins Leben ginge ist heute gleichbedeutend wie ein Kind im ukrainischen Grenzgebiet zu verlieren, es am Checkpoint Ramallah sich selbst zu überlassen. Ein Kind aber über die Grenze ins Lebens zu schicken – oder in den Tod – gehört zu den Ängsten, den engen Ängsten vor der Geburt – ist Teil des Festzuges der Feiernden… ist Grundritual aller Touristen.
Der Grenzübergang ein ewiges Leben.
Florian Jung und Nataly Ritzel lesen aus einem Buch der letzteren, lesen, spielen über das Wenige, das Leben und Tod trennt.