Nach dem 8. März, dem internationalen Frauenkampftag, wollen wir als sozialistisch-feministische Initiative ROSA in diversen Workshops und Veranstaltungen diskutieren, woher Sexismus, LGBTQI+ Feindlichkeit und Gewalt an Frauen kommt, wie wir all das und das System dahinter bekämpfen können und wie und warum wir uns organisieren müssen, um eine Welt ohne Diskriminierung und Unterdrückung zu schaffen. Die Corona-Krise hat einmal mehr gezeigt, wie sehr das kapitalistische System Profite vor Menschenleben setzt und in all seinen Poren Gewalt und Ausbeutung in sich trägt. Frauen und Jugendliche stehen weltweit an der vordersten Front im Kampf gegen die Auswirkungen dieses Systems: Sei es in Polen, Lateinamerika, Afghanistan oder den USA.
Aber auch in Österreich haben wir in den letzten Monaten zunehmende Kämpfe in frauendominierten Branchen gesehen: Sowohl bei den Elementarpädagog*innen als auch in der Pflege.
Auch Auszubildende haben für eine Entlohnung ihrer Arbeit protestiert, Maturant*innen gegen Leistungsdruck und die Bildungspolitik der Regierung, Zehntausende waren 2020 bei den black lives matter Protesten. All diese Kämpfe müssen wir zusammenbringen.
Als ROSA haben wir uns in diesem Jahr für (Schul)Streiks am 8. März eingesetzt, um die feministische Bewegung auf eine höhere Ebene zu bringen. Wir werden bei unserer Konferenz unter anderem auch Aktivist*innen aus Belgien und Irland vor Ort haben, um uns über die diversen Kämpfe und Bewegungen der letzten Jahre auszutauschen und Perspektiven für den Aufbau einer starken, sozialistisch-feministischen Bewegung in Österreich zu diskutieren.
Schaut vorbei!
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