Masken-Workshop

SA, 22.02.2025 11:00 Uhr

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Unterwegs zum 8M : Wir sind da. Ni Una Menos.

mit Cortina

Die Masken, als kraftvolle Träger des Widerstands und neuer Erzählungen, werden mit Materialien wie Zeitungspapier und weißem Mehl hergestellt, das als Klebstoff dient. Diese Elemente haben nicht nur eine symbolische Bedeutung, sondern bieten auch eine materielle Dimension, die die Interpretation des Werks bereichert.

Die Zeitung steht zum einen für das kollektive Gedächtnis und die Gewalt der Medien. Dieses Material verdeutlicht die Dualität zwischen Information und Fehlinformation und spiegelt wider, wie die Medien die öffentliche Wahrnehmung von Gewalt beeinflussen können. Durch Ausschnitte und Schlagzeilen können Geschichten eingearbeitet werden, die die Realität vieler Opfer sichtbar machen und einen Dialog zwischen Kunst und Gesellschaft herstellen.

Andererseits symbolisiert weißes Mehl, das als Klebstoff verwendet wird, die Verbindung zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen bei Erfahrungen mit geschlechtsspezifischer Gewalt. Dieses alltägliche Material, das oft mit Häuslichkeit assoziiert wird, verweist auf die Zerbrechlichkeit dieser Erfahrungen und die Intimität des Leidens, das oft verborgen bleibt.

Indem diese alltäglichen Gegenstände in Kunst verwandelt werden, werden traditionelle Erzählungen über geschlechtsspezifische Gewalt in Frage gestellt und die Stimmen derjenigen, die zum Schweigen gebracht wurden, können gehört werden. Diese Praxis rechtfertigt nicht nur ihre Geschichten, sondern lädt auch zum Nachdenken und zur Diskussion über ein dringendes und relevantes Thema in der heutigen Gesellschaft ein.

Darüber hinaus kann die Herstellung dieser Masken die Beteiligung der Gemeinschaft und die Zusammenarbeit fördern. In den Maskenworkshops können die Frauen ihre Geschichten und Erfahrungen austauschen, wodurch ein Gefühl der Gemeinschaft und der gegenseitigen Unterstützung entsteht. Dieser Prozess hat nicht nur einen therapeutischen Wert, sondern stärkt auch die Idee, dass der Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt eine kollektive Anstrengung ist, die sich für sozialen Wandel und Gerechtigkeit einsetzt.

Diese künstlerische Praxis bietet eine wirkungsvolle Plattform, um geschlechtsspezifische Gewalt sichtbar zu machen, anzuprangern und neu zu überdenken, und lädt zum Nachdenken und zur Debatte über ein dringendes und relevantes Thema in der heutigen Gesellschaft ein.

Diese Art von gemeinschaftlichen Kunstinitiativen kann sehr wertvoll sein, wenn es darum geht, geschlechtsspezifische Gewalt sichtbar zu machen, sie anzuprangern und sie auf sensible und selbstbestimmte Weise zu überdenken.

– Für die Teilnehmer*innen kann der Prozess der Maskenerstellung therapeutisch und transformativ sein. Er bietet ihnen einen sicheren Raum, in dem sie ihre Erfahrungen, Emotionen und persönlichen Erzählungen zum Ausdruck bringen können.

– Die Herstellung der Masken kann eine Rückgewinnung der eigenen Stimme und des eigenen Zeugnisses sein.

– Die Teilnahme am Workshop und an der 8MDEMO kann die Selbstfürsorge, Solidarität und gegenseitige Unterstützung unter den Frauen fördern.

Auswirkungen auf der Ebene der Gemeinschaft:

– Die Ausstellung der Masken kann das Bewusstsein und den Dialog in der Gemeinschaft über geschlechtsspezifische Gewalt, ihre Ursachen und Folgen fördern.

– Durch die Einbindung verschiedener Akteure (Behörden, Medien, Organisationen) können Unterstützungs- und Überweisungsnetze für Opfer gestärkt werden.

– Diese Initiativen können andere Gemeinden dazu inspirieren, ähnliche Erfahrungen zu wiederholen und so ihre Reichweite und Wirkung zu vergrößern.“

Workshop Leiterin : Cortina (Mex)

Freie Spende


Dieser Termin endet am 22 Februar 2025