Konfrontation des Ichs und der Gesellschaft

Meine künstlerische Arbeit richtet den Fokus auf die innere Konfrontation des Selbst. Im Zentrum stehen vielschichtige emotionale Zustände sowie das fortwährende Ringen um Klarheit innerhalb eines unaufhörlichen Stroms des Seins – eines Kreislaufs, der sich erst in der Endlichkeit aufzulösen scheint. Dabei thematisiere ich Liebe, Transformation und Vergänglichkeit.
– Rebeka Prohackova
Ich thematisiere Kriege, gesellschaftliche Strukturen und die Blindheit gegenüber Realitäten, die längst Teil unseres gemeinsamen Lebens geworden sind. Meine Ausstellung zeigt eine Menschheit, die langsam stirbt, während ihre Umgebung weiter verdrängt, schweigt und nicht handelt. Verkörpert in einer Figur durchläuft die Menschheit die „Four Stages of Grief“, bis sie am Ende stirbt. Ich verstehe Konfrontation dabei als Notwendigkeit: Nur durch das schonungslose Sichtbarmachen des Zerfalls kann ein gesellschaftliches Erwachen entstehen. Denn die Menschheit liegt bereits im Totenbett.
– Asude YERLİKAYA
Thema: Konfrontation
In unserer Ausstellung setzen wir uns mit Ignoranz, Verdrängung und der Frage auseinander, wie bewusst wir unsere Realität eigentlich wahrnehmen.
Es geht um das, was wir sehen, übersehen oder vielleicht nicht sehen wollen – und darum, was eine Konfrontation mit diesen Realitäten in uns auslösen kann.
Die Ausstellung schafft Raum für Reflexion, Perspektivwechsel und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich.
📍Ort:
Stiftgasse 8, 1070 Wien
🗓️ Öffnungszeiten:
10.04 | 18:00–20:00
11.04–12.04 | 15:30–20:00